Halbinsel Punta Tresino | Rundwanderung

Wanderung: ca. 10 km | ca. 400 hm | ca. 3,5 h

Der wunderschöne Blick auf die Halbinsel Punta Tresino begleitet uns und unsere Gäste auf der A’ Cràpa Mangia Tag und Nacht. Sie begrenzt den Sandstrand bei St. Maria und San Marco gegen Norden und ist unter den Touristen etwas weniger bekannt als die südlich Halbinsel Punta Licosa. Die Punta Tresino ist durch den Naturpark Cilento geschützt und bietet ein kleines Wanderparadies entlang der Küste, durch dichten Mischwald, vorbei an alten Kirchenruinen und Wachtürmen, Quellen und
alten Brunnen, immer begleitet von einer tollen Aussicht über das Meer oder in das
hügelige cilentanische Hinterland. In den Sommermonaten sollte man die Badesachen einstecken, denn man kommt an der Baia die Trentova vorbei, einer der schönsten Badebuchten südlich von Agropoli. In den Herbstmonaten lohnt es sich für begeisterte Pilzsammler die Augen offen zuhalten, dann ist das Risotto mit frischen Pilzen nach der schönen Wanderung gewiss.

Die große Rundtour beginnt beim Parkplatz in Lago direkt vor der Punta Tresino. Hier folgt man dem breiten Forstweg, hält sich an der nächsten Abbiegung rechts und geht entlang einiger Serpentinen hinauf. Am Sattel angekommen erstreckt sich der Blick über die Bucht von St. Maria und auch Castellabate hoch oben am Berg ist gut zu erkennen. Linker Hand unterhalb des Forstweges erkennt man das Landgut La Tenuta San Giovanni. Aus dieser Richtung mündet auch ein kleiner Pfadweg auf die Forststrasse. Dies ist der spätere Rückweg. Nun geht es weiter bergauf. Fast oben angekommen, führt ein schmaler Nebenweg links zu einer Quelle, an der sich stärken kann wer will. Der Hauptweg führt einen direkt zu den alten Kirchenruinen S. Giovanni mit seinem schönen Panoramablick. Die Ruinen verläßt man auf dem Hauptweg und hält sich anschließend auf dem unteren linken Weg, um das angrenzende Privatgrundstück zu umgehen. Der Weg führt an einer Ruine vorbei und wird bald zu einem Pfad, der durch einen schattigen Wald führt.
Immer wieder blitzt der Blick auf die Küstenlinie über das Meer durch die Äste. Die wunderschöne Baia di Trentova, eine Badebucht südlich vor Agropoli, und Lo Scoglio, ein Felsen vor der Küste im Meer sind gut zu sehen. Dem Weg folgend trifft man auf freies Gelände mit weitreichendem Ausblick auf Agropoli, das hügelige Hinterland und auf das Meer bis auf die Amalfiküste. Hier geht es nun quer Feld ein und mit ein wenig Orientierung findet man bald die richtige Spur hinab, vorbei an den Ruinen eines alten Gutshofes und trifft unten auf den gut erkennbaren Hauptweg. Diesen folgt man links (Norden) und stößt bald auf große Eukalyptusbäume mit ihrer markanten Rinde und gelangt bald zu den Ruinen eines alten Wachturmes. Hier lohnte es sich eine Rast einzulegen und den Blick auf Agropoli, die Baia Trentova und über das Meer zu genießen. Nun folgt man dem Hauptweg entland der Küste mit stetigem Meerblick bis zu der Tenuta San Giovanni. Sind die Tore geschlossen geht links ein schmaler Pfad entlang des Zaunes des Landgutes, der wieder auf den Forstweg auf der Höhe des Sattels trifft, von dem aus man gekommen ist. Nun geht es den gleichen Weg zurück bis nach Lago.

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